Blindleistungskompensationsanlagen
Automatische Kondensatorbänke, intelligente Regler und Lösungen zur Blindleistungskompensation in industriellen Niederspannungsnetzen.
Informationen anfordern →Von Blindleistungskompensation über EMV-Filter und Schutz gegen Schalttransienten bis hin zu wesentlichen elektrischen Komponenten.
Automatische Kondensatorbänke, intelligente Regler und Lösungen zur Blindleistungskompensation in industriellen Niederspannungsnetzen.
Informationen anfordern →EMV/EMI-Netzfilter und Lösungen zur Netzqualität für die industrielle Stromverteilung und die Integration in Geräte.
Informationen anfordern →Entstörschaltungen für Relaisspulen, Magnetventile, Schütze und andere induktive Lasten; anwendungsspezifische RC-Netzwerke und Schutzschaltungen.
Informationen anfordern →Ein- und dreiphasige Kondensatoren zur Blindleistungskompensation, zum Austausch von Komponenten und zur Gerätefertigung.
Informationen anfordern →Drosseln und Induktivitäten für verdrosselte Kondensatorbänke und Blindleistungskompensationsanlagen in Netzen mit hoher Oberschwingungsbelastung.
Informationen anfordern →Blindleistungsregler, Messelektronik und eingebettete Steuerungsmodule für industrielle Geräte.
Informationen anfordern →Die Produktkategorien beschreiben das geplante Sortiment. Datenblätter, Nenndaten, Konformitätsinformationen und Angaben zur Verfügbarkeit werden nach der Validierung veröffentlicht.
Motoren und Transformatoren benötigen Blindleistung. Die Kompensation stellt diese nahe an den Verbrauchern bereit, senkt den aus dem Netz bezogenen Strom und verbessert die Nutzung der elektrischen Anlage.
Bei gleicher Wirkleistung senkt ein höherer cosφ den Netzstrom. Kabel, Leistungsschalter und Transformatoren vor dem Kompensationspunkt werden dadurch entlastet.
Leitungsverluste hängen vom Quadrat des Stroms ab. Weniger Strom bedeutet weniger Wärme in den betroffenen Leitungen. Geringere thermische Belastungen können Isolierungen und Bauteile schonen und ihre Lebensdauer verlängern.
Ein geringerer Blindstrom kann die Spannungsfälle vor der Kompensationsanlage reduzieren und die Versorgung der Verbraucher verbessern. Das Ergebnis hängt von den Netzeigenschaften ab.
Ein höherer cosφ reduziert die für dieselbe Wirkleistung benötigte Scheinleistung. Dadurch können im Transformator und in der Verteilung Kapazitäten frei werden; die tatsächlichen Anlagengrenzen bleiben maßgeblich.
Kompensation an der Hauptverteilung entlastet die Einspeisung und den Transformator, reduziert aber nicht den Blindstrom zwischen Hauptverteilung und Verbrauchern. Kompensation nahe am Verbraucher entlastet auch dessen vorgelagerte Leitungen. Auslegung, Regelung und Schutz müssen auf Messungen und dem tatsächlichen Betrieb beruhen.
Wenn Photovoltaik den Wirkleistungsbezug reduziert, können Verbraucher weiterhin Blindleistung benötigen. Der Leistungsfaktor am Netzanschlusspunkt kann sich daher verschlechtern. Messung und Regelung müssen die Energieflussrichtung berücksichtigen: Eine Vierquadrantenregelung unterscheidet Bezug und Einspeisung und vermeidet ungeeignete Kompensation.
Konventionelle Kompensation beseitigt Oberschwingungen nicht automatisch. Bei Wechselrichtern, Antrieben und anderen nichtlinearen Verbrauchern muss die Verzerrung gemessen und eine Resonanzverstärkung durch Kondensatoren vermieden werden.
Drosseln in Verbindung mit Kondensatoren reduzieren bei geeigneter Auslegung das Resonanzrisiko und die Belastung der Kondensatoren. Sie ersetzen keinen gezielten Oberschwingungsfilter, wenn eine bestimmte Verringerung der Verzerrung erforderlich ist.
Bei schnell wechselnden Lasten ermöglicht die Thyristorschaltung schnelle Reaktionen und häufiges Schalten ohne mechanischen Kontaktverschleiß. Strom, Wärmeabfuhr und Schaltbedingungen müssen dabei berücksichtigt werden.
Ein passend ausgelegtes System kann Strom, Verluste und Belastungen in den betroffenen Anlagenteilen reduzieren. Messungen von Leistung, cosφ und Oberschwingungen helfen, geeignete Kompensation zu wählen und Überkompensation zu vermeiden.
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